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Strecke

10,5 km

Dauer

ca. 3,5 h

Aufstieg

426 m

Abstieg

425 m

Waldklingen

Im schönen Stadtzentrum von Murrhardt beginnt dieser abwechslungsreiche Wanderweg zur Hörschbachschlucht und zur Franzenklinge. Zwischen Feuersee und Friedhof geht es durch den Wald bergauf, bis man die Wellingtonien erreicht hat und den fulminanten Ausblick bis nach Fornsbach genießen kann.

Waldwegen folgend geht es hinunter zum Ausgang der Hörschbachschlucht mit dem imposanten Vorderen Wasserfall. Der Weg verläuft dann auf dem Hangweg weiter und quert das Saubächle, das von Westen kommend in den Hörschbach fließt. Danach geht es hinunter in die wilde Hörschbachschlucht.

Hier ist das Gelände ständig in Bewegung, sodass sich der Wegverlauf insbesondere nach starken Regenfällen durch Rutschungen und umgestürzte Bäume verändern kann. Es ist daher ratsam, sich nach Starkregenereignissen im Infozentrum am Marktplatz in Murrhardt über den Zustand des Wanderwegs zu informieren.

Nach einem Kilometer gelangt man zum Hinteren Wasserfall, der tosend in die Tiefe stürzt. Über schmale Pfade geht es stetig aufwärts zum Grenzsteinweg am Hoblersberg. Östlich des Schwammmhofs liegt dann der Eingang der Franzenklinge. Sie führt steil bergab nach Murrhardt und zurück zum Ausgangspunkt. Hier, beim Feuersee, lohnt sich ein Besuch des Carl-Schweizer-Museums mit zoologischer Abteilung und Exponaten der römischen Geschichte Murrhardts.

Der Weg ist nicht kinderwagentauglich.

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Blick ins Murrtal

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Blick ins Murrtal

Neben den römischen Hinterlassenschaften und den gut erhaltenen Mühlen sind teilweise sehr wilde Klingen und Schluchten für den Schwäbischen Wald charakteristisch. Das Edenbachtal mit seinem imposanten Wasserfall ist nicht ganz so wild wie die anderen Schluchten.

Der hindurch führende Pfad schmiegt sich teilweise eng an den Bachlauf und ist gut zu begehen. An einer kurzen Steilstelle wurde zur Sicherheit ein Seil angebracht.

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Blick ins Murrtal

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Blick ins Murrtal

Neben den römischen Hinterlassenschaften und den gut erhaltenen Mühlen sind teilweise sehr wilde Klingen und Schluchten für den Schwäbischen Wald charakteristisch. Das Edenbachtal mit seinem imposanten Wasserfall ist nicht ganz so wild wie die anderen Schluchten.

Der hindurch führende Pfad schmiegt sich teilweise eng an den Bachlauf und ist gut zu begehen. An einer kurzen Steilstelle wurde zur Sicherheit ein Seil angebracht.

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Wellingtonien

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Wellingtonien

Ein naturverbundener König und ein Missverständnis führten der Legende nach dazu, dass sich Baden- Württemberg mit etwa 200 Wellingtonien - auch Riesenmammutbäume genannt - schmücken kann. Im Welzheimer Forstbezirk sind neun Exemplare davon erhalten geblieben, sechs aus dem Pflanzjahr 1866, zwei von 1893 und eines von 1918.

Erst im Jahr 1853 wurden die Riesenmammutbäume in den USA entdeckt. Der württembergische König Wilhelm I. war von den Berichten der Händler und Reisenden, die aus Amerika zurückkamen so begeistert, dass er 1864, kurz vor seinem Tod, für 90 Dollar Mammutbaumsamen bestellte.

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Vorderer Wasserfall

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Vorderer Wasserfall

Der Vordere Wasserfall des Hörschbachtals stürzt über die „Engelhofer Platte“, eine kompakte Steinmergelbank im Gipskeuper/Mittlerer Keuper gebildete Abbruchkante, fünf Meter in die Tiefe. An seinem Fuße ist das Bachbett breit ausgewaschen. Der Weg durch die Hörschbachschlucht ist anspruchsvoll und nur mit gutem Schuhwerk begehbar.

Der Hörschbach ist ein etwa sechs Kilometer langer südlicher Zufluss der Murr. Er entspringt bei Sechselberg und fließt durch die enge, urwüchsige Schlucht mit zwei Wasserfällen, die als eine der schönsten des Schwäbischen Waldes gilt.

Mehr Informationen zur Hörschbachschlucht finden Sie auf www.murrhardt.de

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Hinterer Wasserfall

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Hinterer Wasserfall

Als Kaskade stürzt der Obere Wasserfall insgesamt zwölf Meter in die Tiefe. Am seinem oberen Ende befindet sich an der Staustufe „Kläpple“ ein Staubecken, das mit einer kleinen Klappe entleert werden kann. So kann man auch bei Niedrigwasser kurzfristig einen beeindruckenden Wasserfall beobachten.

Wie stark die Kraft des Wassers wirkt, zeigen auch Hangrutsche, die besonders nach Starkregen auftreten. Durch diese Dynamik erhält die Schlucht ihr urwüchsiges Gepräge mit tiefen Gumpen, flachen Wasserzonen und wechselnd steilen und flachen Ufern.

Mehr Informationen zur Hörschbachschlucht finden Sie auf www.murrhardt.de

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Grenzsteinweg

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Grenzsteinweg

Schon ab dem 13. Jahrhundert wurden Grenzen mit Grenzsteinen markiert. Über 50 solcher Steine finden sich am idyllischen Grenzsteinweg. Sie unterscheiden die Grundstücke, die der Stadt, dem Kloster und privaten Waldbesitzern gehörten.

Welcher Stein wofür steht, ist einfach zu erkennen: Ein Stein, der einen Abtsstab zeigt, gehört zu einem Grundstück des Klosters, die der Stadt tragen entweder zwei Abtsstäbe oder die Abkürzung „SM“ für Stadt Murrhardt, während in die Steine der Waldbauern das Symbol einer Pflugschar eingemeißelt wurde.

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Franzenklinge

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Wassergeister

Wildromantisch und mit steilen Wegabschnitten präsentiert sich die Franzenklinge. Der Kleinkehbach hat sie in den Wald geschnitten, seine Quelle liegt 700 Meter vom Weiler Schwammhof entfernt. Sehr rasch wird der Bachlauf zur steilen Klinge, nachdem der Kleinkehbach den Wald verlassen hat, nähert er sich dann in gemächlichem Fluss dem Großkehbach, der schließlich in die Murr mündet.

Ihren Namen hat die Franzenklinge von den Wassergeistern - auch Wasserfratzen genannt.

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Carl-Schweizer-Museum

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Carl-Schweizer-Museum

Das private Carl-Schweizer-Museum, 1931 von den Präparatoren Carl und Egon Schweizer gegründet, bietet einzigartige Einblicke in die Natur und Kultur in und um die Stadt Murrhardt.

Das Haus ist eine Schatzinsel für große und kleine Entdecker. Familienfreundlich, persönlich und individuell ist das Führungsangebot und die verschiedenen zusätzlichen Veranstaltungen und Aktionstage.

Mehr Informationen zum Carl-Schweizer-Museum finden Sie auf www.carl-schweizer-museum.de

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